Berlin traf „Anatolien“

17/12/2019

Berlin wurde am Freitag den 8. November 2019 (um 20 Uhr) Schauplatz eines einzigartigen Konzerts, organisiert vom Yunus Emre Institut in Kooperation mit dem Berliner Kammerorchester. Das Konzert, welches im Saal der Kammersymphonie der Philharmonie stattgefunden hat, wurde vom Bağlama-Virtuosen Erdal Akkaya und dem deutschen Stardirigenten Jürgen Bruns gemeinsam mit seinem Orchester durchgeführt. Bağlama, das Instrument des Ostens und Asiens wurde beim Konzert kombiniert mit den westlichen Streichinstrumenten eingesetzt und die außergewöhnlichen Spieltechniken des Virtuosen Erdal Akkaya ließen das Publikum einen unvergesslichen Abend erleben. Serap Duran mit ihrer Stimme und ihrem Gesang, und Mustafa Boztüy bei der Perkussion fügten dem Abend die Zusatznote hinzu.

Die Kompositionen des slowenischen Komponisten Marko Muni Mihevc (gest. 1957?), der mit seinem Stück „Orient Express“ die Reise der Musik vom Westen in den Osten beschreibt, fanden ebenfalls ihren Platz beim Konzert. Es fand eine Zeitreise, von Paris bis nach Istanbul, von der klassischen westlichen Musik bis an die Grenzen Anatoliens, im Saal der Kammersymphonie in Berlin statt.

Die geistige Kraft der traditionellen Musik fand durch die westliche Orchesterinstrumente Wiederhall, ein außergewöhnlicher Musikabend statt.

Neben dem türkischen Botschafter Ali Kemal Aydın und seiner Gattin waren auch der aserbaidschanische Botschafter Ramin Hasanov und seine Gattin, und der Beniz Uluer Kaymak und seine Gattin, Botschafter der Türkischen Republik Nordzypern in Berlin beim Konzert anwesend. Insgesamt nahmen am Konzert 750 Menschen teil.