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TÜRKISCHE DOKUMENTARFILMWOCHE, KLAPPE DIE ERSTE

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TÜRKISCHE DOKUMENTARFILMWOCHE, KLAPPE DIE ERSTE

Auf der ‚Turkish DocuWeek‘ wurde das Leben zwischen Hoffnung und Realität in Form von Dokumentarfilmen gezeigt. Das Festival fand vom 19.-23. April statt.

Dokumentarfilme zeigen echte Aspekte unseres Lebens auf eine künstlerische und oft berührende Weise. In der ersten „Turkish DocuWeek“ haben sie eine Heimat gefunden. Das Festival wurde vom 19. bis zum 23. April als Online-Format realisiert. Das türkische Kino hat in den letzten Jahren viel von sich Reden gemacht. Dokumentarisches Filmschaffen ist ein Aspekt dieser vielschichtigen Welt. Dokumentarfilme mit innovativen Ansätzen und beeindruckenden Sichtweisen wurden in einer Kooperation der Yunus-Emre-Institute Berlin, Zagreb und Belgrad während der türkischen Dokumentarfilmwoche online einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Unter der Auswahl befanden sich Filme, die bereits auf angesehenen Festivals wie dem Istanbul Film Festival, den Istanbuler Dokumentarfilmtagen Documentarist, dem internationalen Schweizer Filmfestival, dem Akbank-Kurzfilmfestival, dem internationalen Dokumentarfilmfestival Beyond Borders, dem Internationalen Dokumentarfilmpreis des TRT, dem Locarno Film Festival sowie dem internationalen Filmfestival in Hof gezeigt und zum Teil mit Preisen ausgezeichnet worden waren.

 

13 DOKUMENTARFILME IN EINER WOCHE

Während der Türkischen Dokumentarfilmwoche wurden über eine Woche hinweg insgesamt 13 Dokumentarfilme gezeigt. 10 davon waren türkische Produktionen, 3 internationale Produktionen wurden als Gäste eingeladen. Während der Dokumentarfilmwoche konnte ein filmbegeistertes Publikum in Deutschland, in der Türkei und in Ländern des Balkan die ausgewählten Filme anschauen. In der besonderen Kategorie „Special Screenings des Yunus-Emre-Instituts“ wurden über die ganze Woche hinweg drei Filme kostenlos gestreamt, die das Yunus-Emre-Institut gefördert und deren Aufführungsrechte es erworben hat.

 

AUFTAKT MIT "MİMAROĞLU" UND "DAS AUGE ISTANBULS"

Die Dokumentarfilmwoche wollte nicht nur mit bekannten Namen aufwarten, sondern auch Raum für neue Stimmen schaffen. Um für ein internationales Filmpublikum die Türen zum Wunderland des türkischen Kinos aufzustoßen, wurden zur Eröffnung am 19. April die Lebensgeschichten zweier Freigeister gezeigt. Regisseur Serdar Kökçeoğlu zeichnete in „Mimaroğlu“ das Leben des legendären Komponisten elektronischer Musik, İlhan Mimaroğlu, und seiner energetischen Lebenspartnerin Güngör Mimaroğlu nach. Das Paar war Anfang der 60er Jahre aus der Türkei in die USA migriert. Leben und Werk des kürzlich verstorbenen, berühmten Fotografen Ara Güler wurde von Binnur Karaevli und Fatih Kaymak in ihrem Dokumentarfilm „İstanbul'un Gözü“ porträtiert.

 

EDZARD REUTER UND DIE STORCHBEINE

Murat Pays Dokumentarfilm “Maşuk'un Nefesi”, Enver Arcaks “Hermana”, Stephan Talneaus “SAZ”, Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanovs “Perfect Black”, Damian Nenadićs “Days of Madness”, Pelin Esmers “Queen Lear”, Rıdvan Karamans “Kimsesizler Oteli” und Mladen Kovacevics “Unplugged” wurden auf der Turkish DocuWeek online gestreamt. Im Rahmen der Special Screenings des Yunus-Emre-Instituts wurden Murat Tosuns und Dirk Schäfers Film „Beine wie ein Storch“ über Edzard Reuter, Mehmet Yılmaz’ Film “Umudun Adı: Azez” und Enis Rıza Sakızlıs “Anadolu'nun Kadim Hikayesi” gezeigt.

Während sich pandemiebedingt die ganze Welt um uns herum digitalisiert, schuf auch die Türkische Dokumentarfilmwoche eine Plattform für Begegnungen: Über die Filmvorführungen hinaus gab es an drei Tagen die Gelegenheit, zu drei verschiedenen Themen an Online-Veranstaltungen mit Regisseur*innen und Produzent*innen teilzunehmen. Die drei Veranstaltungen wurden über verschiedene Kanäle in den sozialen Medien bereitgestellt. Darüberhinaus haben Regisseur*innen, Produzent*innen und Protagonist*innen kurze Videos mit Antworten auf gestellte Fragen produziert, die nach den Screenings gezeigt wurden.

Produzent Ümran Safter sprach über den Ara-Güler-Film „Das Auge Istanbuls“, Regisseur Enver Arcak über seinen Film „Hermana“, Regisseur Serdar Kökçeoğlu über seinen Film „Mimaroğlu“, Regisseur Murat Pay über seinen Film „Maşukun Nefesi“, Produzentin Dilde Mahalli über „Queen Lear“, sowie Produzent Murat Tosun und Regisseur Dirk Schäfer über ihr filmisches Porträt Edzard Reuters. Die Protagonistin Petra Nachtmanova sprach über den Film „Saz“ und Regisseur Mladen Kovacevic über den Film „Unplugged“.

 

GESPRÄCHE ZU FILMGESCHICHTE, DOKUMENTARFILM UND GESCHICHTSSCHREIBUNG

Der Regisseur und Filmkritiker Cem Öztüfekçi gestaltete und moderierte ein öffentliches Fachgespräch zu Filmgeschichte, Dokumentarfilm und Geschichtsschreibung. An der Runde nahmen der Filmkritiker Enis Rıza, die Archivarin und Kuratorin des Hollanda Eye Filmmuseums, Elif Rongen-Kaynakçı sowie die Filmwissenschaftlerin Melis Behlil teil. Die zweite Gesprächsrunde im Rahmen der ersten Türkischen Dokumentarfilmwoche brachte die Cutter*innen des biographischen Dokumentarfilms „Mimaroğlu“, Eytan İpeker, und des musikethnographischen Dokumentarfilms „Unplugged“, Natascha Damjanovic zu einem Gespräch zusammen. Unter der Moderation Cem Öztüfekçis diskutierten İpeker und Damjanovic über Montage im Dokumentarfilm als audio-visuelles Erzählmittel.

 

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