Bogenschützen aus aller Welt treffen sich in Istanbul

16/10/2018

16 Liebhaber(/Freunde) des türkischen Bogenschießens kommen im Finalwettbewerb zusammen

Das vom Yunus Emre-Institut in Kooperation mit der Okçular-Stiftung organisierte Projekt Kemankeş brachte erfolgreiche Sportler aus 16 Ländern in Istanbul zusammen.

Die Sportler, die bei den Wettbewerben in den Kursen der im Ausland befindlichen Yunus Emre-Institute erfolgreiche Platzierungen erlangt haben, werden ihre Fähigkeiten im Finalwettbewerb, das am 19. Oktober stattfinden wird, präsentieren.

Neben dem Präsentieren des türkischen Bogenschießens in der ganzen Welt möchte das Kemankeş-Projekt neue Athleten für diese (türkische) Ahnensportart gewinnen, und die Sportler werden in den Einrichtungen der Okçular-Stiftung in Istanbul einer speziellen Ausbildung unterzogen. 32 Athleten, die eine Ausbildung in traditioneller Wettbewerbskultur des türkischen Bogenschießens bekommen werden, nehmen (anschließend) am Freitag den 19. Oktober am Finalwettbewerb teil.

Vor dem Finalwettbewerb wird mit der Teilnahme vom Gründungsmitglied des Kuratoriums der Okçular-Stiftung Bilal Erdoğan, des Vorsitzenden der Okçular-Stiftung und Chefberater des türkischen Präsidenten Haydar Ali Yıldız und des Vorsitzenden des Yunus Emre-Institutes Prof. Dr. Şeref Ateş eine Veranstaltung organisiert, um für diese Veranstaltung zu werben. Der Wettbewerb wird nach den Eröffnungsreden stattfinden und im Anschluss Medaillen an die Bestplatzierten überreicht.

Die Sportler, die mit der Teilnahme am Wettbewerb ein Zertifikat erhalten, werden nach dem Ende der Veranstaltung am Montag den 22. Oktober in deren jeweiligen Ländern berechtigt sein als Trainer in den Kursen für das türkische Bogenschießen zu arbeiten. 

Das Kemankeş-Projekt

Das Kemankeş-Projekt, das am 19. Oktober 2017 mit der Zusammenarbeit des Yunus Emre-Institutes und der Okçular-Stiftung ins Leben gerufen wurde, möchte das traditionelle türkische Bogenschießen mit seinen historischen, sportlichen, künstlerischen, kulturellen und pädagogischen Eigenschaften näher bringen. Ferner ist es ein Ziel die Sportart weltweit bekannt zu machen und Sportler in diesem Bereich auszubilden, um einen Beitrag zum interkulturellen Dialog zu leisten.

Dieses Projekt, das letztes Jahr in Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Marokko, Palästina, Iran, Japan, Katar, Kasachstan, Türkische Republik Nordzypern, Libanon, Malaysia, Ägypten, Polen, Serbien, Sudan und Jordanien durchgeführt wurde, strebt im Jahr 2019 ein Ausmaß von 25 Staaten an.